Lebenslange Haftstrafen für politische Gefangene bestätigtgdeim_izik_610x200.jpg
26.11 - 2020 19:48
Das marokkanische Kassationsgericht bestätigte am 25. November 2020 die harten Urteile gegen die so genannten Gdeim Izik-Gefangenen. Die Gruppe beteiligte sich am Protest gegen die sozioökonomische Marginalisierung in der Westsahara im Jahr 2010.
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DARS fordert Stopp aller Aktivitäten im Kriegsgebiet der Westsahara20.11 - 2020
Die sahrauische Regierung hat am 18.11.2020 erklärt, dass sie nun "das gesamte Territorium der sahrauischen Republik, einschließlich ihrer Land-, See- und Lufträume, als Kriegsgebiet" betrachtet. Die Polisario rät allen Ländern und Wirtschaftsakteuren, sich von diesem Gebiet fernzuhalten.Weitere Informationen
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WSRW fordert Aussetzung des Fischereiabkommens zwischen EU und Marokko20.11 - 2020
WSRW vertritt die Auffassung, dass die Verletzung des Waffenstillstandsabkommens in der besetzten Westsahara durch Marokko, die das Gebiet in einen Krieg stürzt und das Leben sahrauischer Zivilist:innen gefährdet, eine Verletzung der Menschenrechtsklausel des Fischereiabkommens zwischen der EU und Marokko darstellt.Weitere Informationen



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Westsahara laut EU-Kommission nicht Teil des Luftverkehrsabkommens20.11 - 2020
Die EU-Kommission hat klargestellt, dass kein EU-Luftverkehrsabkommen die Westsahara mit einschließt und dass sie nicht beabsichtigt, sie in das Luftverkehrsabkommen zwischen der EU und Marokko aufzunehmen. Dennoch bieten einige Fluggesellschaften aus der EU immer noch Flüge in das Gebiet an, das zur Zeit praktisch ein Kriegsgebiet ist.Weitere Informationen
Demonstrierende blockieren umstrittene Fabriken in Neuseeland19.11 - 2020


Die Eingangstore zu den Fabriken von Ravensdown und Ballance Agri-Nutrients in Neuseeland wurden am 16. November von pro-sahrauischen Aktivist:innen, die den Import von Konfliktmineralen aus der besetzten Westsahara verurteilen, blockiert.
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Sahrauis in Deutschland kritisieren Siemens, Conti, DHL & Co4624diasp.png
19.11 - 2020
Video der Diaspora Saharawi über ihre Aktion zum Jahrestag des Madrider Abkommens am 14.11.2020; das Foto zeigt Sahrauis in Duisburg

Die Diaspora Saharawi in Deutschland protestierte am 14. November deutschlandweit online gegen die Besatzung durch Marokko und die Beteiligung deutscher Unternehmen an der völkerrechtswidrigen Ausbeutung der Ressourcen der Westsahara.
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Marokko startet Militäroffensive zur Öffnung des Plünderungskorridors19.11 - 2020
Die Spannungen in der Westsahara waren seit Jahren nicht mehr so groß.Weitere Informationen
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EU Parlamentarier:innen: EU sollte Enel und Siemens warnen19.11 - 2020
19 Mitglieder des EU-Parlaments forderten heute die EU auf, die beiden Unternehmen Enel und Siemens vor den rechtlichen und ethischen Risiken zu warnen, das sie durch die Partnerschaft mit Marokko für wirtschaftliche Aktivitäten auf besetztem Territorium eingehen.Weitere Informationen



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Siemens Gamesa mit neuem Großauftrag in besetzter Westsahara16.11 - 2020
"Wir verurteilen Siemens Gamesa wegen der fehlenden Achtung grundlegender Menschenrechte", erklärte Western Sahara Resource Watch und forderte Investor:innen auf, bestehendes Engagement zu beenden und das Unternehmen aus ihren Portfolios auszuschließen. Das Unternehmen hat erneut einen großen Vertrag unterschrieben für das Territorium, das es als "Südmarokko" bezeichnet.Weitere Informationen
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Keine schwedischen Lieferungen mehr an die Bou Craa-Mine12.10 - 2020
Das schwedische Bergbautechnikunternehmen Epiroc hat angekündigt, dass es die umstrittene Phosphatmine Bou Craa in der besetzten Westsahara nicht mehr beliefern wird. Der deutsche Konzern Continental sollte dem Beispiel folgen, kommentiert WSRW.Weitere Informationen


Deutscher Anteil an Gewässerplünderung der Westsahara unerwartet großhelen-mary_05sept2020_610x387.png
11.09 - 2020
Antwort der Bundesregierung auf parlamentarische Anfrage bringt Klarheit über den Umfang der an Deutschland im Rahmen des Fischereiabkommens der EU mit Marokko vergebenen Quoten, die faktisch zur Plünderung der Fischbestände der besetzten Westsahara genutzt werden.
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DHL: Missachtung saharauischer Grundrechte für 5 Pakete pro Tag08.09 - 2020
Der Vorstand der Deutschen Post AG versäumt es völlig, seine umstrittenen Geschäfte in der besetzten Westsahara zu erklären.Weitere Informationen
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Bald 10 Jahre unrechtmäßige Haft: Lasst die Gdeim Izik Gruppe frei!08.09 - 2020
Western Sahara Resource Watch fordert die sofortige und bedingungslose Freilassung der Gruppe saharauischer Aktivisten, die 2010 wegen ihrer Proteste für sozio-ökonomische Rechte des saharauischen Volkes inhaftiert wurden.Weitere Informationen



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Deutsche Post: Endlich Klarheit zu DHLs Geschäften in der Westsahara?05.08 - 2020
Da das Unternehmen nicht auf Fragen zu den Aktivitäten seiner Tochtergesellschaft DHL in der besetzten Westsahara antwortet, bittet WSRW Aktionär:innen, die Angelegenheit auf der kommenden Jahreshauptversammlung zur Sprache zu bringen.Weitere Informationen
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Siemens weicht erneut Fragen zur Westsahara aus27.07 - 2020
Siemens hat ein neues Unternehmen gegründet, das seine Geschäfte in den besetzten Gebieten der Westsahara übernehmen wird, weigert sich aber weiterhin zu klären, ob das Volk der Westsahara diesen Tätigkeiten zugestimmt hat.Weitere Informationen




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Marokko hält den größten Teil seines Nachbarlandes, der Westsahara, besetzt. Jede Geschäftsbeziehung mit marokkanischen Firmen oder Verwaltungen in den besetzen Gebieten verleiht dieser Besetzung ein Stück politische Legitimität. Sie schafft Arbeitsplätze für marokkanische Siedler und verschafft der marokkanischen Regierung Einnahmen. Western Sahara Resource Watch fordert alle ausländischen Firmen auf, die Westsahara zu verlassen, bis eine Lösung dieses Konfliktes herbeigeführt worden ist.


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